Ergebnisse 20./21.01.2018

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U18 Team schlägt beide Rivalen

1.Damen 62:63 Weddinger Wiesel (1.RL)

2.Herren 94:36 BBC Cottbus 2 (OH)

2.Damen 19:82 BBC Cottbus (OD)

U18 69:67 USV Potsdam (OM18)

U18  80:79 WSG Fürstenwalde (OM18)

U16 38:79 Lok Bernau (BL)

U16 39:69 WSG Fürstenwalde (BL)

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Lady Dragons geschockt nach Niederlage

1.Damen (1.RLN) Nachdem die Schlussierene in der Paul-Dinter Halle ertönte, bot sich den Zuschauern eine geteilte Szenerie. Während die Lady Dragons wie erstarrt eine kurze Zeit auf dem Feld an ihren Positionen verharten tanzten auf der anderen Seite die Weddinger Wiesel um Ihre Trainerin Semra Ilhan. Was war passiert? Der Aufsteiger schlug die Hausherrinnen mit 63:62 und den Löwenanteil daran trug zusätzlich auch noch ein ehemaliger Dragon.

Aufgrund von einer vorhergehenden Sportveranstaltung luden die Basketballdamen der WSG81 KW erst zu einer untypischen Zeit (19Uhr) zum Tipoff gegen die Weddinger Wiesel. Von Beginn an zeigte sich, dass die Gäste noch befügelt durch den vorangegangen Sieg gegen den Tiergarten ISC waren. Bereits im Spiel gegen Tiergarten sollte Janina Thurau, die erst wenige Tage zuvor die Freigabe für die Weddinger Wiesel erhielt, eine entscheidene Figur sein. Mit ihrer Gefährlichkeit aus der Distanz markierte sie bereits in Berlin den Siegtreffer zum 49:48 Erfolg.

Im Spiel gegen die Brandenburgerischen KWer sollte Janina Thurau erneut eine tragende Rolle Spielen. Ein Spiel welches die Dragons von Beginn an dominieren und nachhause bringen hätten müssen, entwickelte sich zu einem 45minütigen Krimmi mit tragischem Ende. Nicht zuletzt durch eine Ladehemmung im letzten Viertel verpassten es die Hausherrinnen das spiel vorzeitig für sich zu entschieden. Eine kurzeitige größere Führung (32:26 – 19.Min) egalisierten die Weisel nach der Halbzeit schnell wieder zum Ausgleich (35:35 – 33.Min). Wenige Sekunden vor Spielende schien dennoch das Glück auf seitens der Dragons zu liegen als Topscorerin Patrycia Marzurcak einen Korberfolg mit Bonusfreiwurf erfolgreich abschloss (51:46). Zu sicher fühlten sich die Dragons bei verbleibenden 26 Sekunden und überließen den Wieseln das Feld die erfolgreich bis zur letzten Sekunde mit mehr Leidenschaft als die Lady Dragons zu kämpfen schienen. In Letzter Sekunde schoss Janina Thurau ihr Team aus der Distanz in die Verlängerung (51:51). Eine Spielerin vor der Coach Dirk Stenke im Vorfeld ausdrücklich gewarnt hatte, sein Team jedoch im entscheidenen Moment vernachlässigte. Die gleiche Situation sollte sich zum Ablauf der Overtime wiederholen. Noch 5 Sek auf der Uhr, Einwurf Wiesel, Pass zu Thurau, die mit Ablauf der Zeit ihren dritten erfolgreichen Distanzwurf zur schmerzhaften 62:63 Niederlage markierte.         

Es spielten:   Mazurczak (24P), Sandow (15P), Zolotic (13P), Mairose (8P), Reizner (2P), Berthelin, Henschel, Löbig, Rohde

 

Salbei auf die Wunden- Kantersieg gegen BBC Cottbus

2.Herren (OLH) Die jungen Dragons schienen sich nach den letzten Misserfolgen schnell gesammelt zu haben und spielten am späten Sonntagnachmittag gegen den Tabellenvorletzten aus Cottbus frei auf.

„Wir waren heute in der glücklichen Lage, die uns schon über die ganze Saison begleitenden Ausfälle von Schlüsselspielern durch hochklassigen Ersatz zu kompensieren.“ berichtet Coach Renner.

Der Nachwuchs aus Königs Wusterhausen zeigte von der ersten Minute an ein konzentriertes und intensives Spiel an beiden Enden des Feldes (19:0 in der 7. Minute). Die Dragons ließen nur vereinzelt Feldkörbe des Gegners (lediglich 7 im ganzen Spiel) zu, so dass Cottbus lediglich jenseits der Dreierlinie und von der Freiwurflinie vereinzelt Punkten konnte.

„Ich bin sehr zufrieden. Wir haben trotz des schwächelnden Gegners unser Niveau gehalten und erstmals in der Saison über 40 Minuten mit voller Konzentration gespielt.“ so der Coach nach dem Spiel.

Neben den Rückkehrern Bloch und Beck lief erstmals der 17-jährige Luka Lukacevic für die 2. Herrenmannschaft auf und konnte mit 22 Punkten sofort überzeugen.

„Auch wenn der Erfolg gegen eine Mannschaft vom Tabellenende zu relativieren ist, haben sich andere Teams hier schon deutlich schwerer getan.          Wenn wir nächstes Wochenende eine ähnlich starke Aufstellung aufbieten können und genauso konzentriert spielen, sollten wir den Tabellenersten Potsdam ganz schön ärgern können.“ sagt Coach Mirko Renner mit Blick auf das kommende Spiel gegen den Tabellenführer aus Potsdam.

Es spielten: Lukacevic (22P), Beck (13P), Bloch (11P), Krebs, Wild (je 10P), Rauer (8P), Bronfman (7P), Pötsch, Kerk (je 5P), Rückert (3P), Jost